Perry Rhodan und die Elektron-Saga

Perry Rhodan und die Elektron-Saga

Der Tag, an dem die Galaxis die Erde wiederentdeckte, war der Tag, an dem Vera Elz’ Jugend endete. Verraten von den Überlebenden der Zeitenwende und gejagt von den neuen Fürsorgern der Menschheit, beginnt ihre Odyssee von einer Welt, die im Chaos versinkt, zu neuen Horizonten, arkanem Wissen und all den Planeten, welche die Galaktische Zivilisation ihr Eigen nennt. Im ersten Band der Elektron-Saga verwischen die Grenzen zwischen Magie und Technologie in einer Geschichte von Schicksal und Freiheit – sowie eines Äonen alten Geheimnisses, das den Lauf der Sterne aus dem Verborgenen bestimmt“

Mein Name ist Angelika Herzog, geboren 1954 in der charmanten Ruhrgebietsstadt Recklinghausen. Folgerichtig spielt dieses Örtchen in der Nähe von Dortmund, ebenso wie das Waldgebiet um Haltern, seine Rolle zu Beginn, wie auch zum Ende der Saga.

Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der ich nicht auf Gedrucktes versessen gewesen wäre. Und so zogen mich schon in den frühen 70er Jahren die Perry-Rhodan-Heften meines Onkels magisch an. Schade, dass der Koffer mit den zerlesenen Erstausgaben irgendwann weggeworfen wurde – ihren Zauber habe ich später in den Silberbänden nie wieder gefunden. Die Eltern selbst geizten mit Büchern – und wenn, setzte es rosarote Mädchenliteratur.

So wurde ich zum SF-Fan und bin es noch heute, gemeinsam mit meinem 1978 geborenen Sohn und Verleger. Beide lieben wir das Fandom und besuchen Cons, wann immer wir können. Seit 1990 war ich mit Buchkritiken und Stories im Solar-X präsent. Heutzutage liefere ich regelmäßig Beiträge für FAN, BWA und die Andromeda-Nachrichten.

Die Elektron-Saga brauchte ihre Zeit, um zu reifen. Um 1998 befolgte ich nämlich den guten Ratschlag von Klaus N. Frick und gab das Schreiben erst einmal auf. Ich konzentrierte mich auf meine Karriere bei der „Ruhrkohle AG“ und packte die Manuskripte in den Keller – wo sie, irgendwann um seinen 30. Geburtstag, einem Computernerd und Multi-Media-Nutzer in die Hände fielen. Sohn Michael überredete mich, das Projekt mit den Mitteln der heutigen Zeit noch einmal anzugehen.

Hätte ich geahnt, was da alles auf mich zukam, wäre ich wohl lieber gerannt… Denn nun musste ich endlich zur Erzählerin werden. Und all die Freunde und Unterstützer sparten nicht mit Kritik. Im zähen Ringen der folgenden Jahre überlebten von der Ur-Version nicht mehr als zwei, drei Szenen. Richtig voran ging erst, als das „Team Jott Fuchs“ die bekannte Recklinghäuser Malerin Eva Ciesla als Lektorin mit ins Boot nahm.

Im Jahre 2014 wurde mit Band 4 („Landnahme“) die Story endlich beendet. Mittlerweile ist sie komplett veröffentlicht. Die ersten beiden Titel sind zusätzlich als „Book on Demand“ veröffentlicht worden, der Rest wird folgen. Wie alle Autoren, wünsche ich mir hier noch sehr viel mehr Leser. Um so mehr freut es mich, wie positiv das Echo jetzt schon ist.

Neben einer Portion Galgenhumor weist die Elektron-Saga auch Fantasy-Einflüsse auf. Ich liebe nun einmal die alten Kelten und verehre Terry Pratchett. Hauptsächlich arbeite ich jedoch mit den Bildern der SF. Die Maschinenstadt Cendraka, zum Beispiel, wurde ganz sicherlich durch ein Abenteuer der frühen Rhodan-Mannschaft inspiriert. Und obwohl ich die Mutanten-Geschichten nie mochte, weist der eine oder andere meiner Helden eine Sonderbegabung auf. Außerdem geht es durchaus um die Tücken eines allzu langen Lebens.

Um mehr zu erfahren, besucht mich in dem von mir erdachten Universum. Doch Vorsicht: der Wintergarten wird von humanoiden Spezies regiert. Und der Mensch ist des Menschen Feind, seit jeher.

Perry Rhodan und die Elektron-Saga

Teil 1: Zeitenwende (bei amazon und Book on demand), Preis TB 13,90, €, E-Book 4,11 €
Teil 2: Interregnum (bei amazon und Book on demand), Preis TB 13,90, € E-Book 4,11 €,
Teil 3: Feuerschmiede (bei amazon) Preis TB 13,90 €, E-Book 4,11 €,
Finale, Teil 4: Landnahme (2017, 12,81 €/ 3,91) bei amazon erhältlich

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